Der RGZV Essen-Burgaltendorf und Umgegend wird auch im Jahre 2017 den Besuchern bei „Essen erntet“ wieder einige Beispiele aus der Vielzahl der im Verein gezüchteten Rassen vorstellen.

Eine sehr interessante Rasse sind die ursprünglich auf Java und Sumatra beheimateten Ayam Cemani. Das auffälligste Merkmal der Cemani ist die Tatsache, dass sie komplett schwarz sind. Nicht nur das Gefieder, die Kopfattribute (Kamm und Kehllappen), sondern auch die Augen, die Haut, das Fleisch, die Knochen und die Krallen sind pechschwarz. Fehlen dürfen auch nicht die vor allem bei Kindern sehr beliebten Seidenhühner. Deutsche Lachshühner sind inzwischen selten und wurden deshalb in die Liste der gefährdeten Haustierrassen aufgenommen. Rost-rebhuhnfarbige Zwerg-Welsumer sind eine in Deutschland weit verbreitete Rasse, an der sich insgesamt ca. 2.000 Züchter erfreuen. Das Augsburger Huhn ist selten und gilt als stark gefährdete Haustierrasse. Es wurde in Bayern erzüchtet, charakteristisch ist der Kronen- oder Becherkamm.

Es freut uns, dass wir den hoffentlich zahlreichen Besuchern auch Puten präsentieren können, die man heutzutage kaum noch außerhalb von Mastbetrieben zu sehen bekommt. Aus der Abteilung Wassergeflügel kann man Laufenten begutachten, die in Europa vielerorts in Gärten als effektive Schneckenvertilger gehalten werden. Dazu kommen noch einige Rouen Clair-Enten, eine relativ große und schwere Entenrasse.

Als besonderen Anziehungspunkt unseres Auftritts können wir wieder unseren vereinseigenen Schaubrüter vorstellen, an dem die Besucher hautnah miterleben können, wie Küken aus dem Ei schlüpfen. Unsere Mitglieder vor Ort stehen an allen Tagen zur Beantwortung von Fragen über unsere gefiederten Freunde, über die Haltung von Hühnern im Allgemeinen, und über die Rassegeflügelzucht im Besonderen zur Verfügung.

Einen festen Platz bei unserer Präsentation wird auch wieder unser Mitglied Susan Feind einnehmen, die mit ihren besonderen Hühnerporträts mittlerweile Furore gemacht hat.

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Am 17. Juni besuchten 15 Zuchtfreunde des RGZV die Zuchtanlage unseres Ziergeflügelexperten Michael Conradshaus. Michael präsentiert in seinen Volieren 65 verschiedene Ziertauben Arten. Damit gehört unser Zuchtfreund zu den Top-Züchtern in puncto Vielseitigkeit in der Abteilung Ziergeflügel in Europa. Er konnte uns zu jeder Rasse sehr umfangreiche Informationen und Details geben. Die Ziertauben Arten haben sehr unterschiedliche Futterbedürfnisse, Temperaturanforderungen, sowie Brutzeiten. Die Rassen sind ursprünglich in Südamerika, Afrika, Ozeanien und Südostasien beheimatet.

Als Vorsitzender der IG-Wildtauben plant er am 27./28. Oktober 2017 eine große Wildtaubenausstellung in der Brieftaubeneinsatzhalle an der Zinkstraße 26 in Essen. Dort sollen an diesen beiden Tagen 100 verschiedene Wild- / Ziertaubenarten von Zuchtfreunden aus Belgien, Niederlande und Deutschland präsentiert werden.

Gegen 14:00 Uhr ging nach ausführlichem Züchtertalk, bei Kaffee & Kuchen, eine sehr interessante Veranstaltung zu Ende.

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Bei herrlichem Sonnenwetter war auch die diesjährige Ausgabe des Burgfestes wieder ein voller Erfolg. Ein interessantes und abwechslungsreiches Bühnenprogramm, von vielen Burgaltendorfer Vereinen mitgestaltet, erfreute die Besucher.

Auch der RGZV war natürlich wieder mit von der Patie. Ein große Freigehegeschau mit zahlreichen verschiedenen Hühnern und Zwerghuhnrassen, sowie eine Taubenvoliere und natürlich der beliebte Schaubrüter waren wieder ein großer Besuchermagnet.

Am Sonntag Morgen fand das Hähnewettkrähen um den Burgpokal statt. Vor einer großen Kulisse wetteiferten 21 Hähne in drei "Kräh-Runden" á 10 Minuten um den begehrten Sieg. Am Ende kam es dann zu folgender Platzierung:

  1. Zgm Monika & Bernd Galwas (Cemani-Hahn)
  2. Manfred Treptow (Zwerg-Hahn)
  3. Natalia Dettmann, Jugend (Seidenhuhn-Hahn)

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Natürlich gab es auch bei dem diesjährigen Wettbewerb etliche nachbarschaftsfreundliche Hähne, die absolut nicht bereit waren zu krähen...

Eine besondere Ehre war es für den RGZV, dass Oberbürgermeister Thomas Kufen und Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel sich interessiert unsere Freigehegeschau angeschaut haben.

Gerade an diesem heißen Wochenende, war unser Getränkestand und gleichzeitig unser Grillstand eine willkommene Anlaufstelle für die Besucher.

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2017 06 05 impressionen burgfest 2015Auch beim Burgfest 2017 ist der RGZV wieder mit einer großen Freigehegeschau vertreten. Im Schwerpunkt werden dort die Tiere unserer Jugendgruppe präsentiert.

Rassen der Jugendlichen:

  • Zwerg-Brahmer (Geschwister Murry)
  • Deutsche Zwerghühner (Luca Hendricks)
  • Zwerg-Seidenhühner (Tom Pollerhoff)
  • Arabische Trommeltauben (Michelle Winkler)

Des Weiteren werden Markus Teuwsen - Deutsche Sperber, Thomas Franke - Augsburger, Manfred Treptow - Rheinländer und Peter Miebach - Seidenhühner, ausstellen.

Auch der Schaubrüter wird wieder dabei sein. Das eigentliche Highlight beim RGZV dürfte das Hähnewettkrähen am Sonntag ab 10.30 Uhr um den Burg-Pokal sein. In 3 Runden á 15 Minuten wird der Sieger ermittelt. Die Siegerehrung findet um 13.00 Uhr auf der großen Burgfest-Bühne statt. Auch der "nachbarschaftsfreundlichste" Hahn wird in diesem Jahr einen Trostpreis erhalten.

        Impressionen vom Burgfest 2015

peter und hahnAn dieser traditionsreichen Veranstaltung nahmen 18 Hähne teil. Der Sieger, mit den meisten Krährufen, wurde in 3 Runden á 15 Minuten ermittelt. Christine und Peter Miebach stellten insgesamt 5 Hähne aus und errangen den 1. und 3. Platz. Der siegreiche, wildfarbige Seidenhuhn-Hahn krähte insgesamt 38 mal. Für den 1. Platz wurden Christine und Peter ein wertvoller, selbstgestalteter Zinkteller von Katernberg überreicht.

Die RGZV Familie gratuliert Christine und Peter ganz herzlich zu diesem Erfolg.

Bei dieser Veranstaltung präsentierte der RGZV seinen Schaubrüter und stand den interessierten Besuchern für viele Fragen zur Verfügung. Seit 2009 betreut der RGZV unter der Federführung von Peter Miebach ein Projekt mit Hühnern im Kindergarten St. Suitberg. Die Kinder kennen ihre Seidenhühner ganz genau, haben ihnen Namen gegeben und jedes Tier ist einer Gruppe zugeordnet worden. Die Betreuer erzählten den RGZV Verantwortlichen, dass die Kinder jeden Morgen ihre Tiere begrüßen und vor dem nach Hause gehen, sich auch wieder von ihnen verabschieden. Peter Miebach kümmert sich verantwortlich mit seiner Frau Christine um dieses Projekt.

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Siegfried Felter

siggi1Siegfried Felter, auch liebevoll Siggi genannt, ist seit 1998 Mitglied in unserem RGZV Essen-Burgaltendorf u. Umgegend.

Seine Spezialrassen sind seine Gimpeltauben, in kupferschwarz und goldschwarz, sowie seine Arabischen Trommeltauben in dominantgelb und dominantgelb-gescheckt.

Seine Zucht- und Ausstellungserfolge der zurückliegenden  Jahrzehnte sind eine absolute Erfolgsstory. Die Anzahl der errungenen Höchstnoten „Vorzüglich“ und „Hervorragend“ sind überragend. Allein im Ausstellungsjahr 2016 erreichte Siggi 15 x „V 97“ und 21 x „HV 96“. Über 100 Ehrenbänder, SV-Bänder, Siegerbänder und Vereinsbänder hat er in seiner Züchterkarriere auf seinen „Cracks“errungen. Hinzu kommen Europameistertitel, Deutsche

Meistertitel, Sondervereinsmeisterchampionate, Bundessiegertitel und natürlich Vereinsmeisterschaften in seinen beiden Vereinen RGZV Essen-Byfang und in unserem RGZV Essen-Burgaltendorf.

Doch das Ausstellungsjahr 2016 war sicherlich das erfolgreichste seiner bisherigen Züchter- und Ausstellerlaufbahn mit folgenden Highlights:

  • VDT-Schau Erfurt: Deutscher Champion, Kategorie Trommeltauben ( Arabische Trommeltauben, dominantgelb), 2- facher Deutscher Meister (Gimpeltauben, kupferschwarz u. Arabische Trommeltauben, dominantgelb),  Bundesleistungspreis (2 x V 97 u. 4 x HV 96, Gimpeltauben,kupferschwarz), 3 VDT-Bänder (2 x Gimpeltauben, kupferschwarz u. 1 x Arabische trommeltauben, dominantgelb).
  • Europaschau , Arabische Trommeltauben, Oberhausen: Europameister (dominantgelb), Goldener Araber (beste Gesamtleistung aller Farbenschläge), SV-Vereinsmeister (im Farbenschlag dominantgelb), 4-facher Europachampion ( 3 x dominantgelb u. 1 x dominantgelb-gescheckt), Europamedaille, Araber Band.
  • Hauptsonderschau Gimpeltauben in Halle: SV-Meister (kupferschwarz), Leistungspreis (kupferschwarz), 2 x Gimpelband ( für jeweils beste 0.1 in kupferschwarz u. goldschwarz).
  • Gruppensonderschau Gimpeltauben in Steinfurt: Leistungspreis Gimpelband (beste Gesamtleistung), Zuchtpreis Gimpelband ( kupferschwarz).
  • Auch auf der Ruhrschau in Essen-Byfang und der Jungtaubenpokalschau in Essen-Burgaltendorf wurden Top-Resultate erzielt.

Siggi erzählte mir bei unserem Gespräch, in seiner tollen Züchterstube, dass für seine Erfolge einige Faktoren von besonderer Bedeutung seien:siggi3

  1. „das Gefühl für die Tauben zu haben, die Tauben permanent zu beobachten, eine Top-Fütterung zu gewährleisten, umfassende Detailkenntnisse über seine Rassen zu haben, eine harte Auswahl zu treffen“,
  2. „Teilnahme an überregionalen Tierbesprechungen, Teilnahme an Großschauen ( VDT-,Bundessieger- u. LV-Schauen), Hauptsonderschauen u. Sonderschauen, sowie ein Austausch von guten Zuchttieren mit befreundeten Zuchtfreunden“.

siggi2Siggi ist seit seiner Kindheit mit dem Tauben-Virus infiziert und ist, mit einer Unterbrechung, seit 1960 Taubenzüchter. Zuerst faszinierten ihn die Brieftauben, dann seit 1986 sind es die Rassetauben. Und mit den Gimpeltauben, kupferschwarz, begann natürlich diese große Erfolgsgeschichte.

Es ist natürlich logisch, daß ein solch erfolgreicher Züchter auch in der Vereinsarbeit tief  verankert ist. ZZ bekleidet er folgende Ämter: Gruppenobmann der Gruppe West der Gimpeltaubenzüchter, Schriftführer im Sonderverein der Gimpeltaubenzüchter, Beirat im Sonderverein der Arabischen Trommeltaubenzüchter, 2. Vorsitzender im RGZV Essen-Byfang. Klar daß Siggi auch als Preisrichter auf den Großschauen sehr gefragt ist. Daß er für seine beiden Spezialrassen auch Sonderrichter ist versteht sich von selbst.

Siggi Felter ist ein Züchter, der mit den Problemen unseres Hobbys durchaus auch sehr kritisch umgeht. Aber dabei ist er wohltuend sachlich und versucht immer eine gangbare Lösung zu realisieren, ganz im Interesse der  Züchterkollegen.

Friedhelm Overdiek

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Wie die meisten Mitglieder des Vereins wissen dürften, gab es bei der Verlosung der letztjährigen Ausstellungen 3 x 2 Karten für das Musical "Servus Peter" zu gewinnen, welche von unserem Vereinsmitglied Horst Freckmann gesponsert wurden. Meine Schwiegereltern haben zwei dieser Karten gewonnen und haben sie uns geschenkt, da sie schon in dem Musical gewesen sind. Ich betone vielleicht jetzt am Anfang, um das Positive des Musicals herauszustellen, dass mir die sogenannte Heimatmusik nicht sonderlich zusagt, außer als Erinnerung an meine Großeltern. Von daher hatte ich schon vor der Vorstellung beschlossen, dieses Musical nicht allein für mich anzuschauen, sondern eine Impression über das Musical für alle hier online zu stellen.

photo 2017 04 21 11 18 55Dementsprechend bin ich mit wenigen Erwartungen am 19.04.2017 mit meiner Frau zur Lichtburg gegangen. Das Publikum gestaltete sich praktisch so, wie ich es erwartet habe, bis auf wenige Ausnahmen, war das Publikum hauptsächlich im Seniorenalter, um in Erinnerungen zu schwelgen und sich der Story des Musicals hinzugeben. Jedoch schon die ersten 10 Minuten führten dazu, dass ich meine Meinung sehr schnell geändert habe. Eigentlich eher ein Thema, was unter die Rubrik Drama fallen würde, wurde hier in einer Komödie dargestellt. Es geht um ein Hotel und dessen Personal, die Wirtin Mariandl, der Oberkellner Peter, der Kellner Heinz, der Lieblingsstammgast Dr. Schiefer, zwei weiteren Gästen den Geschwistern Marina & Sigismund und dem lispelnden Zimmermädchen Vera. Die Hauptstory dreht sich um den Oberkellner (gespielt von Peter Grimberg), der sich in die Wirtin (gespielt von Reba Williams) verliebt hat, welche selbst aber auf ihren Lieblingsstammgast Dr. Schiefer (gespielt von Dieter Grimberg) steht. Dazu versucht er, den Doktor auf Marina (gespielt von Katrin Claßen) aufmerksam zu machen. Währenddessen bandeln Sigismund (gespielt von Kai Kramosta) und das Zimmermädchen Vera (ebenfalls gespielt von Katrin Claßen) miteinander an. Etwas außerhalb der Story steht der Kellner Heinz (gespielt von Horst Freckmann). Und dennoch eines der wichtigsten Elemente in den einzelnen Storys, in dem er mit Rat zur Seite steht, während er eigentlich verzweifelt versucht nur einmal seine wohlverdiente Pause zu machen.

Mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten, denn dieser Artikel soll dazu einladen, sich dieses Musical einmal anzuschauen.photo 2017 04 21 11 19 01

Nachdem das Musical vorbei war, gab es jedoch etwas für dieses Musical Einzigartiges. Auch die Ersatzbesatzungen: Wolfgang Hüsch, welcher der Ersatzmann von Horst Freckmann ist, jedoch statt einem Kellner, einen Koch spielt; Maico Claßen, als Ersatzmann Dr. Schiefer für Dieter Grimberg; Dirk Hinzberg als Ersatzmann Sigismund, für Kai Kramosta; waren bei der Verabschiedung des Publikums mit dabei. Auch, dass das Stück in der Lichtburg Essen statt fand, war für die Besetzung des Musicals etwas besonderes.

Als die zahlreichen Zuschauer, ca. 700 an der Zahl, aus dem Saal gingen waren die Meisten so begeistert von dem Musical und holten sich von den Darstellern Autogramme, ließen Fotos machen und unterhielten sich kurz. Ich ließ es mir in diesem Moment nicht nehmen, ein kleines Interview mit unserem Vereinsmitglied Horst Freckmann zu führen.

 

Horst FreckmannHorst, man hat anhand der Vorstellung gut erkannt, dass du riesig Spaß daran hast, wie bist du überhaupt dazu gekommen?

Es war ein langer langer Weg, fing natürlich an in der Schulzeit. Dort habe ich natürlich im Schultheater gespielt und damals war es so, das meine Mitschüler, obwohl ich ernste Rollen gespielt habe, immer lachen mussten, weil sie haben eine Ähnlichkeit zu Harald Juhnke erkannt. Damals sah ich bloß anders aus, als heute, aber vom Sprachgebrauch her, kam es immer darauf hinaus. Lange Rede, kurzer Sinn, wenn die das lustig finden, finden das ja vielleicht auch ein paar mehr Leute lustig und ich wollte damit auch ins Fernsehen. Das habe ich dann auch geschafft. 1986 war ich dann bei "Auf Los geht's los" bei Blacky Fuchsberger. Da war für mich der Apfel eigentlich geschält. Es finden auch andere Leute toll, damals haben 17 Millionen Zuschauer zugeschaut. Und für mich war das Thema eigentlich durch, dachte ich. Dann rief die Bild-Zeitung an und sagte, die Frau Juhnke hat es gesehen und hat es ihren Mann erzählt. Und der will Sie jetzt kennen, das heißt eine Woche später, lernte ich Harald Juhnke persöhnlich kennen. Der widerum sagte, du musst in meine Show kommen, aber wortlaut Zitat: "Aber das Problem ist, dich kennt ja keine Sau, du musst erst bekannter werden. Also melde dich doch mal bei Rudi Carell an, der hat so eine Show mit Imitatoren, das war Ende der 80er so. Das habe ich dann gemacht, das habe ich mitgemacht und habe das auch gewonnen, das Goldene Mikrofon. Dann wurde ich eingeladen zu Harald Juhnke in die Fernseh-Show. Und das ging immer so weiter. Heute kann ich sagen, ich hab 35 Jahre Einsätze im Fernsehen gehabt, mit unterschiedlichen Sachen. Ich durfte Harald Juhnke kennenlernen. Wir durften wunderschöne Fernsehsachen zusammen machen und haben einige Galas und Bälle gespielt zusammen und das war natürlich für mich ein einziger Traum. Und wie gesagt vor 10 Jahren, als dieses Stück entstand, war ich in der Sekunde 0 auch mit dabei. Wir haben daran gearbeitet, weil Peter Grimberg und ich verehren einfach diese Zeit mit Peter Alexander, Rudi Carell und Harald Juhnke, die großen Unterhalter und haben dann in mühevoller Arbeit erarbeitet und sind jetzt total happy, dass wir also im Grunde jetzt seit 3 Jahren im Schnitt im Jahr 200 Vorstellungen spielen. Wir gehen immer im Frühjahr und Herbst auf Tournee und erstmal es ist einfach ohne Ende Spaß, ist manchmal etwas schwierig mit der Geflügelzucht zu vereinbaren, weil das mache ich noch länger. Das mache ich seit dem 11. Lebensjahr. Immer die gleiche Rasse versteht sich.

Welche Rasse, wenn ich fragen darf?

Brahmas natürlich, mal groß mal klein. Naja auf jedenfall habe ich auch tolle Zuchtfreunde, die mir auch helfen, wenn ich nicht da bin, die mir beim Brüten geholfen haben, die dafür gesorgt haben, dass der Freckmann auch Bruteier hat, auch wenn er unterwegs ist und sich immer drum kümmern musste. So haben die lieben Kollegen gesagt, du kannst auch deinen Brutstamm bei mir stationieren, wenn du nicht zu Hause bist. Und dank dieser Hilfe muss ich sagen, schaff ich es in den letzten Jahren auch regelmäßig auszustellen und fühle mich in Burgaltendorf sowas von gut aufgehoben, weil man wird an jeder Ecke unterstützt und es ist einfach nur eine Riesenfreude einfach nur dabei zu sein. Ich kriege es Gott sei Dank koordiniert, manchmal auch schwierig, aber noch funktioniert es und ich denke es wird auch in Zukunft so bleiben.

Das ist schön, ich habe da noch eine eher persönliche Frage... Kanntest du vor 10 Jahren die Serie "Ein Käfig voller Helden"?

Äh ja, aber ich habe sie nicht gesehen. Ich weiß, dass es sie gibt. Ich weiß auch, was da in etwa los ist. Aber ich habe sie nicht wirklich verfolgt.

Okay, weil einige Mimiken, die du heute so gezeigt hast, erinnerten mich sehr an Feldwebel Schulz. Jetzt kommt natürlich auch noch deine Statur und auch dein Gesicht mit der Stubsnase. Und ich habe gedacht diese Rolle könntest du auch sehr gut spielen. Kennst du die Rolle denn?

Nein, ich glaube zu wissen, wen du meinst. Ich werde sie mal anschauen und werde dir nochmal Bericht erstatten.

Lieber Horst, ich danke dir auch im Namen des Vereins für dieses Interview und wie wir ja schon sagten, wir treffen uns demnächst wieder, was mich persönlich auf jedenfall sehr freut.

 

Im Anhang zu diesem Artikel ist ein Link zu einem Youtube Video. Hier habe ich (leider in schlechter Qualität) den Abschluss-Song des Musicals aufgenommen, mit dem Ziel das Musical allen näher zu bringen und einen Eindruck zu gewinnen, welch tolle Show die Darsteller an diesem Abend abgeliefert haben.

 https://youtu.be/VGIjXXxx6EE

 

war, wie auch schon im Jahr zuvor, ein lustiges Vergnügen. Bei dem jetzigen Turnier, an dem 21 Erwachsene und 10 Kinder teilnahmen, gab es zusätzlich die Disziplin Foot-Bowlen. Um die Kegel umzuschießen, versuchte man einen erschwerten Fussball durch ein Tor in die Richtung der Kegel zu lenken. In der Jugend wurden folgende Plätze beim normalen Bowling ausgewertet:

  1. Steven Murry - 328 P
  2. Rebecca Murry - 298 P
  3. Natalia Dettmann - 284 P

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Das Friedrich-Löffler-Institut begrüßte über 100 Amtstierärzte und Wissenschaftler zu den EPI Days 2017 („Epidemiologie in der praktischen Anwendung“) in Greifswald.

Der zweite Tag der EPI Day stand ganz unter dem Zeichen der Aviäre Influenza (HPAI), was aufgrund des derzeitigen „Seuchengeschehens“ nicht weiter verwunderlich sein sollte.   

Für den BDRG nahm Franz Nuber Mitglied des Tier- und Artenschutzbeirates, an der Podiumsdiskussion teil.   

Folgend Themen wurden von den Referenten in einem umfangreich der Themenblock vorgestellt. 

  • Ablauf einer epidemiologischen Ausbruchsuntersuchung (Prof. F.J. Conraths, FLI) 
  • HPAI H5N8 in Kleinstbeständen im Landkreis Vorpommern-Greifswald 2016/2017 (Dr. G. Pannwitz, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Standort Greifswald)
  • HPAI H5N8 in Großhaltungen 2016/2017 – Biosicherheit (Dr. T. Homeier, FLI)
  • HPAI Bekämpfung in Zoos und Tierparks unter Erhaltung exotischer Vogelarten: Möglichkeiten im Rahmen der Geflügelpestverordnung (Dr. A. Globig, FLI)
  • Sequenzbasierte Analyse von Herkunft und Verbreitung neuer hochpathogener aviärer H5N8 Influenzaviren aus den aktuellen Ausbrüchen in Europa 2016/2017 (Dr. A. Pohlmann, FLI)
  • Epidemiologische Erkenntnisse zu Pathogenitäts-Shifts von AI-Viren in Deutschland (Dr. K. Dietze, FLI)
  • Zusammenfassung des aktuellen Standes: Ausbruchgeschehen 2016/2017 (Dr. C. Sauter-Louis,FLI)

Zum Abschluss des Themenblocks gab es eine gut einstündige Podiumsdiskussion mit dem Titel: „Aviäre Influenza: Lücken und Handlungsspielräume in der Tierseuchenbekämpfung“

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