Siegfried Felter

siggi1Siegfried Felter, auch liebevoll Siggi genannt, ist seit 1998 Mitglied in unserem RGZV Essen-Burgaltendorf u. Umgegend.

Seine Spezialrassen sind seine Gimpeltauben, in kupferschwarz und goldschwarz, sowie seine Arabischen Trommeltauben in dominantgelb und dominantgelb-gescheckt.

Seine Zucht- und Ausstellungserfolge der zurückliegenden  Jahrzehnte sind eine absolute Erfolgsstory. Die Anzahl der errungenen Höchstnoten „Vorzüglich“ und „Hervorragend“ sind überragend. Allein im Ausstellungsjahr 2016 erreichte Siggi 15 x „V 97“ und 21 x „HV 96“. Über 100 Ehrenbänder, SV-Bänder, Siegerbänder und Vereinsbänder hat er in seiner Züchterkarriere auf seinen „Cracks“errungen. Hinzu kommen Europameistertitel, Deutsche

Meistertitel, Sondervereinsmeisterchampionate, Bundessiegertitel und natürlich Vereinsmeisterschaften in seinen beiden Vereinen RGZV Essen-Byfang und in unserem RGZV Essen-Burgaltendorf.

Doch das Ausstellungsjahr 2016 war sicherlich das erfolgreichste seiner bisherigen Züchter- und Ausstellerlaufbahn mit folgenden Highlights:

  • VDT-Schau Erfurt: Deutscher Champion, Kategorie Trommeltauben ( Arabische Trommeltauben, dominantgelb), 2- facher Deutscher Meister (Gimpeltauben, kupferschwarz u. Arabische Trommeltauben, dominantgelb),  Bundesleistungspreis (2 x V 97 u. 4 x HV 96, Gimpeltauben,kupferschwarz), 3 VDT-Bänder (2 x Gimpeltauben, kupferschwarz u. 1 x Arabische trommeltauben, dominantgelb).
  • Europaschau , Arabische Trommeltauben, Oberhausen: Europameister (dominantgelb), Goldener Araber (beste Gesamtleistung aller Farbenschläge), SV-Vereinsmeister (im Farbenschlag dominantgelb), 4-facher Europachampion ( 3 x dominantgelb u. 1 x dominantgelb-gescheckt), Europamedaille, Araber Band.
  • Hauptsonderschau Gimpeltauben in Halle: SV-Meister (kupferschwarz), Leistungspreis (kupferschwarz), 2 x Gimpelband ( für jeweils beste 0.1 in kupferschwarz u. goldschwarz).
  • Gruppensonderschau Gimpeltauben in Steinfurt: Leistungspreis Gimpelband (beste Gesamtleistung), Zuchtpreis Gimpelband ( kupferschwarz).
  • Auch auf der Ruhrschau in Essen-Byfang und der Jungtaubenpokalschau in Essen-Burgaltendorf wurden Top-Resultate erzielt.

Siggi erzählte mir bei unserem Gespräch, in seiner tollen Züchterstube, dass für seine Erfolge einige Faktoren von besonderer Bedeutung seien:siggi3

  1. „das Gefühl für die Tauben zu haben, die Tauben permanent zu beobachten, eine Top-Fütterung zu gewährleisten, umfassende Detailkenntnisse über seine Rassen zu haben, eine harte Auswahl zu treffen“,
  2. „Teilnahme an überregionalen Tierbesprechungen, Teilnahme an Großschauen ( VDT-,Bundessieger- u. LV-Schauen), Hauptsonderschauen u. Sonderschauen, sowie ein Austausch von guten Zuchttieren mit befreundeten Zuchtfreunden“.

siggi2Siggi ist seit seiner Kindheit mit dem Tauben-Virus infiziert und ist, mit einer Unterbrechung, seit 1960 Taubenzüchter. Zuerst faszinierten ihn die Brieftauben, dann seit 1986 sind es die Rassetauben. Und mit den Gimpeltauben, kupferschwarz, begann natürlich diese große Erfolgsgeschichte.

Es ist natürlich logisch, daß ein solch erfolgreicher Züchter auch in der Vereinsarbeit tief  verankert ist. ZZ bekleidet er folgende Ämter: Gruppenobmann der Gruppe West der Gimpeltaubenzüchter, Schriftführer im Sonderverein der Gimpeltaubenzüchter, Beirat im Sonderverein der Arabischen Trommeltaubenzüchter, 2. Vorsitzender im RGZV Essen-Byfang. Klar daß Siggi auch als Preisrichter auf den Großschauen sehr gefragt ist. Daß er für seine beiden Spezialrassen auch Sonderrichter ist versteht sich von selbst.

Siggi Felter ist ein Züchter, der mit den Problemen unseres Hobbys durchaus auch sehr kritisch umgeht. Aber dabei ist er wohltuend sachlich und versucht immer eine gangbare Lösung zu realisieren, ganz im Interesse der  Züchterkollegen.

Friedhelm Overdiek

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Wie die meisten Mitglieder des Vereins wissen dürften, gab es bei der Verlosung der letztjährigen Ausstellungen 3 x 2 Karten für das Musical "Servus Peter" zu gewinnen, welche von unserem Vereinsmitglied Horst Freckmann gesponsert wurden. Meine Schwiegereltern haben zwei dieser Karten gewonnen und haben sie uns geschenkt, da sie schon in dem Musical gewesen sind. Ich betone vielleicht jetzt am Anfang, um das Positive des Musicals herauszustellen, dass mir die sogenannte Heimatmusik nicht sonderlich zusagt, außer als Erinnerung an meine Großeltern. Von daher hatte ich schon vor der Vorstellung beschlossen, dieses Musical nicht allein für mich anzuschauen, sondern eine Impression über das Musical für alle hier online zu stellen.

photo 2017 04 21 11 18 55Dementsprechend bin ich mit wenigen Erwartungen am 19.04.2017 mit meiner Frau zur Lichtburg gegangen. Das Publikum gestaltete sich praktisch so, wie ich es erwartet habe, bis auf wenige Ausnahmen, war das Publikum hauptsächlich im Seniorenalter, um in Erinnerungen zu schwelgen und sich der Story des Musicals hinzugeben. Jedoch schon die ersten 10 Minuten führten dazu, dass ich meine Meinung sehr schnell geändert habe. Eigentlich eher ein Thema, was unter die Rubrik Drama fallen würde, wurde hier in einer Komödie dargestellt. Es geht um ein Hotel und dessen Personal, die Wirtin Mariandl, der Oberkellner Peter, der Kellner Heinz, der Lieblingsstammgast Dr. Schiefer, zwei weiteren Gästen den Geschwistern Marina & Sigismund und dem lispelnden Zimmermädchen Vera. Die Hauptstory dreht sich um den Oberkellner (gespielt von Peter Grimberg), der sich in die Wirtin (gespielt von Reba Williams) verliebt hat, welche selbst aber auf ihren Lieblingsstammgast Dr. Schiefer (gespielt von Dieter Grimberg) steht. Dazu versucht er, den Doktor auf Marina (gespielt von Katrin Claßen) aufmerksam zu machen. Währenddessen bandeln Sigismund (gespielt von Kai Kramosta) und das Zimmermädchen Vera (ebenfalls gespielt von Katrin Claßen) miteinander an. Etwas außerhalb der Story steht der Kellner Heinz (gespielt von Horst Freckmann). Und dennoch eines der wichtigsten Elemente in den einzelnen Storys, in dem er mit Rat zur Seite steht, während er eigentlich verzweifelt versucht nur einmal seine wohlverdiente Pause zu machen.

Mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten, denn dieser Artikel soll dazu einladen, sich dieses Musical einmal anzuschauen.photo 2017 04 21 11 19 01

Nachdem das Musical vorbei war, gab es jedoch etwas für dieses Musical Einzigartiges. Auch die Ersatzbesatzungen: Wolfgang Hüsch, welcher der Ersatzmann von Horst Freckmann ist, jedoch statt einem Kellner, einen Koch spielt; Maico Claßen, als Ersatzmann Dr. Schiefer für Dieter Grimberg; Dirk Hinzberg als Ersatzmann Sigismund, für Kai Kramosta; waren bei der Verabschiedung des Publikums mit dabei. Auch, dass das Stück in der Lichtburg Essen statt fand, war für die Besetzung des Musicals etwas besonderes.

Als die zahlreichen Zuschauer, ca. 700 an der Zahl, aus dem Saal gingen waren die Meisten so begeistert von dem Musical und holten sich von den Darstellern Autogramme, ließen Fotos machen und unterhielten sich kurz. Ich ließ es mir in diesem Moment nicht nehmen, ein kleines Interview mit unserem Vereinsmitglied Horst Freckmann zu führen.

 

Horst FreckmannHorst, man hat anhand der Vorstellung gut erkannt, dass du riesig Spaß daran hast, wie bist du überhaupt dazu gekommen?

Es war ein langer langer Weg, fing natürlich an in der Schulzeit. Dort habe ich natürlich im Schultheater gespielt und damals war es so, das meine Mitschüler, obwohl ich ernste Rollen gespielt habe, immer lachen mussten, weil sie haben eine Ähnlichkeit zu Harald Juhnke erkannt. Damals sah ich bloß anders aus, als heute, aber vom Sprachgebrauch her, kam es immer darauf hinaus. Lange Rede, kurzer Sinn, wenn die das lustig finden, finden das ja vielleicht auch ein paar mehr Leute lustig und ich wollte damit auch ins Fernsehen. Das habe ich dann auch geschafft. 1986 war ich dann bei "Auf Los geht's los" bei Blacky Fuchsberger. Da war für mich der Apfel eigentlich geschält. Es finden auch andere Leute toll, damals haben 17 Millionen Zuschauer zugeschaut. Und für mich war das Thema eigentlich durch, dachte ich. Dann rief die Bild-Zeitung an und sagte, die Frau Juhnke hat es gesehen und hat es ihren Mann erzählt. Und der will Sie jetzt kennen, das heißt eine Woche später, lernte ich Harald Juhnke persöhnlich kennen. Der widerum sagte, du musst in meine Show kommen, aber wortlaut Zitat: "Aber das Problem ist, dich kennt ja keine Sau, du musst erst bekannter werden. Also melde dich doch mal bei Rudi Carell an, der hat so eine Show mit Imitatoren, das war Ende der 80er so. Das habe ich dann gemacht, das habe ich mitgemacht und habe das auch gewonnen, das Goldene Mikrofon. Dann wurde ich eingeladen zu Harald Juhnke in die Fernseh-Show. Und das ging immer so weiter. Heute kann ich sagen, ich hab 35 Jahre Einsätze im Fernsehen gehabt, mit unterschiedlichen Sachen. Ich durfte Harald Juhnke kennenlernen. Wir durften wunderschöne Fernsehsachen zusammen machen und haben einige Galas und Bälle gespielt zusammen und das war natürlich für mich ein einziger Traum. Und wie gesagt vor 10 Jahren, als dieses Stück entstand, war ich in der Sekunde 0 auch mit dabei. Wir haben daran gearbeitet, weil Peter Grimberg und ich verehren einfach diese Zeit mit Peter Alexander, Rudi Carell und Harald Juhnke, die großen Unterhalter und haben dann in mühevoller Arbeit erarbeitet und sind jetzt total happy, dass wir also im Grunde jetzt seit 3 Jahren im Schnitt im Jahr 200 Vorstellungen spielen. Wir gehen immer im Frühjahr und Herbst auf Tournee und erstmal es ist einfach ohne Ende Spaß, ist manchmal etwas schwierig mit der Geflügelzucht zu vereinbaren, weil das mache ich noch länger. Das mache ich seit dem 11. Lebensjahr. Immer die gleiche Rasse versteht sich.

Welche Rasse, wenn ich fragen darf?

Brahmas natürlich, mal groß mal klein. Naja auf jedenfall habe ich auch tolle Zuchtfreunde, die mir auch helfen, wenn ich nicht da bin, die mir beim Brüten geholfen haben, die dafür gesorgt haben, dass der Freckmann auch Bruteier hat, auch wenn er unterwegs ist und sich immer drum kümmern musste. So haben die lieben Kollegen gesagt, du kannst auch deinen Brutstamm bei mir stationieren, wenn du nicht zu Hause bist. Und dank dieser Hilfe muss ich sagen, schaff ich es in den letzten Jahren auch regelmäßig auszustellen und fühle mich in Burgaltendorf sowas von gut aufgehoben, weil man wird an jeder Ecke unterstützt und es ist einfach nur eine Riesenfreude einfach nur dabei zu sein. Ich kriege es Gott sei Dank koordiniert, manchmal auch schwierig, aber noch funktioniert es und ich denke es wird auch in Zukunft so bleiben.

Das ist schön, ich habe da noch eine eher persönliche Frage... Kanntest du vor 10 Jahren die Serie "Ein Käfig voller Helden"?

Äh ja, aber ich habe sie nicht gesehen. Ich weiß, dass es sie gibt. Ich weiß auch, was da in etwa los ist. Aber ich habe sie nicht wirklich verfolgt.

Okay, weil einige Mimiken, die du heute so gezeigt hast, erinnerten mich sehr an Feldwebel Schulz. Jetzt kommt natürlich auch noch deine Statur und auch dein Gesicht mit der Stubsnase. Und ich habe gedacht diese Rolle könntest du auch sehr gut spielen. Kennst du die Rolle denn?

Nein, ich glaube zu wissen, wen du meinst. Ich werde sie mal anschauen und werde dir nochmal Bericht erstatten.

Lieber Horst, ich danke dir auch im Namen des Vereins für dieses Interview und wie wir ja schon sagten, wir treffen uns demnächst wieder, was mich persönlich auf jedenfall sehr freut.

 

Im Anhang zu diesem Artikel ist ein Link zu einem Youtube Video. Hier habe ich (leider in schlechter Qualität) den Abschluss-Song des Musicals aufgenommen, mit dem Ziel das Musical allen näher zu bringen und einen Eindruck zu gewinnen, welch tolle Show die Darsteller an diesem Abend abgeliefert haben.

 https://youtu.be/VGIjXXxx6EE

 

war, wie auch schon im Jahr zuvor, ein lustiges Vergnügen. Bei dem jetzigen Turnier, an dem 21 Erwachsene und 10 Kinder teilnahmen, gab es zusätzlich die Disziplin Foot-Bowlen. Um die Kegel umzuschießen, versuchte man einen erschwerten Fussball durch ein Tor in die Richtung der Kegel zu lenken. In der Jugend wurden folgende Plätze beim normalen Bowling ausgewertet:

  1. Steven Murry - 328 P
  2. Rebecca Murry - 298 P
  3. Natalia Dettmann - 284 P

Bild

Das Friedrich-Löffler-Institut begrüßte über 100 Amtstierärzte und Wissenschaftler zu den EPI Days 2017 („Epidemiologie in der praktischen Anwendung“) in Greifswald.

Der zweite Tag der EPI Day stand ganz unter dem Zeichen der Aviäre Influenza (HPAI), was aufgrund des derzeitigen „Seuchengeschehens“ nicht weiter verwunderlich sein sollte.   

Für den BDRG nahm Franz Nuber Mitglied des Tier- und Artenschutzbeirates, an der Podiumsdiskussion teil.   

Folgend Themen wurden von den Referenten in einem umfangreich der Themenblock vorgestellt. 

  • Ablauf einer epidemiologischen Ausbruchsuntersuchung (Prof. F.J. Conraths, FLI) 
  • HPAI H5N8 in Kleinstbeständen im Landkreis Vorpommern-Greifswald 2016/2017 (Dr. G. Pannwitz, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Standort Greifswald)
  • HPAI H5N8 in Großhaltungen 2016/2017 – Biosicherheit (Dr. T. Homeier, FLI)
  • HPAI Bekämpfung in Zoos und Tierparks unter Erhaltung exotischer Vogelarten: Möglichkeiten im Rahmen der Geflügelpestverordnung (Dr. A. Globig, FLI)
  • Sequenzbasierte Analyse von Herkunft und Verbreitung neuer hochpathogener aviärer H5N8 Influenzaviren aus den aktuellen Ausbrüchen in Europa 2016/2017 (Dr. A. Pohlmann, FLI)
  • Epidemiologische Erkenntnisse zu Pathogenitäts-Shifts von AI-Viren in Deutschland (Dr. K. Dietze, FLI)
  • Zusammenfassung des aktuellen Standes: Ausbruchgeschehen 2016/2017 (Dr. C. Sauter-Louis,FLI)

Zum Abschluss des Themenblocks gab es eine gut einstündige Podiumsdiskussion mit dem Titel: „Aviäre Influenza: Lücken und Handlungsspielräume in der Tierseuchenbekämpfung“

Anlass für das Gespräch der Vertreter des BDRG waren die Probleme, die durch die Auflagen zur Bekämpfung der Vogelgrippe entstanden waren.

Am 21.3.2017 führten Präsident Christoph Günzel und der Tier- und Artenschutzbeauftragte Dr. Michael Götz in Berlin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft  ein Gespräch mit dem Staatssekretär Peter Bleser, MdB, und Herrn Prof. Dr. Bätza, dem Leiter des Referates Tiergesundheit.

Anlass für das Gespräch der Vertreter des BDRG waren die Probleme, die durch die Auflagen zur Bekämpfung der Vogelgrippe entstanden waren. Dabei wurde vor allem auf die existenzbedrohenden Probleme unserer Züchter durch die Aufstallungen und Ausstellungsverbote hingewiesen. Unsere Forderungen z.B.  nach einer zeitlich befristeten Beschränkung von Aufstallungen auf absolute Risikogebiete, eine Abdeckung mit Netzen als Alternative zu einem Dach oder Planen und die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen vor allem für Groß, Wasser- und Ziergeflügel wurden intensiv diskutiert.  Erneuert wurde unsere Forderung Hobbyhaltung und Wirtschaftsgeflügel in der Geflügelpestverordnung und bei der Bekämpfung der Seuche zu trennen.

Man war sich mit dem Staatssekretär und Herrn Prof. Bätza einig, dass es richtig war, dass keine bundesweite Stallpflicht verhängt wurde; soweit Ausnahmen von der Stallpflicht beim Rassegeflügel erteilt werden, steht die Sentineltierhaltung gleichwertig neben einer Tupferprobenentnahme.

Der aktuelle Durchführungsbeschluß (EU) 2017/263, zieht, so das BMEL, keine weiteren Rechtsänderungen nach sich und wird insoweit keine Nachteile für die Rassegeflügelzucht haben, da die Inhalte des Durchführungsbeschlusses bereits in der deutschen Geflügelpestverordnung verankert sind.

In Bezug auf Keulungen bei hoch- oder niederpathogenen Ausbrüchen stehen Zier- und Rassegeflügelzuchten , soweit es sich um Haltungen, in denen Vögel zur Arterhaltung, zur Erhaltung seltener Rassen oder zu anderen als zu Erwerbszwecken gehalten werden, den Zoologischen Gärten gleich. Dies bedeutet aber auch, dass die Züchter und Zuchtanlagen ihrer Pflicht nachkommen müssen und im Vorfeld (d.h. sofort) mit den zuständigen Veterinärämtern Kontakt aufnehmen, damit diese Zuchten als schützenswert in den Krisenplan eingearbeitet werden können.

Ein Durchbruch wurde bei den Taubenausstellungen erreicht. Die Empfehlung des FLI, dass Vogelausstellungen untersagt werden sollen, gilt in Zukunft nur mehr für Geflügelausstellungen; insoweit sind Taubenausstellungen nicht (mehr) betroffen.

Am 21.3.2017 führten Präsident Christoph Günzel und der Tier- und Artenschutzbeauftragte Dr. Michael Götz in Berlin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft  ein Gespräch mit dem Staatssekretär Peter Bleser, MdB, und Herrn Prof. Dr. Bätza, dem Leiter des Referates Tiergesundheit.

Anlass für das Gespräch der Vertreter des BDRG waren die Probleme, die durch die Auflagen zur Bekämpfung der Vogelgrippe entstanden waren. Dabei wurde vor allem auf die existenzbedrohenden Probleme unserer Züchter durch die Aufstallungen und Ausstellungsverbote hingewiesen. Unsere Forderungen z.B.  nach einer zeitlich befristeten Beschränkung von Aufstallungen auf absolute Risikogebiete, eine Abdeckung mit Netzen als Alternative zu einem Dach oder Planen und die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen vor allem für Groß, Wasser- und Ziergeflügel wurden intensiv diskutiert.  Erneuert wurde unsere Forderung Hobbyhaltung und Wirtschaftsgeflügel in der Geflügelpestverordnung und bei der Bekämpfung der Seuche zu trennen.

Man war sich mit dem Staatssekretär und Herrn Prof. Bätza einig, dass es richtig war, dass keine bundesweite Stallpflicht verhängt wurde; soweit Ausnahmen von der Stallpflicht beim Rassegeflügel erteilt werden, steht die Sentineltierhaltung gleichwertig neben einer Tupferprobenentnahme.

Der aktuelle Durchführungsbeschluß (EU) 2017/263, zieht, so das BMEL, keine weiteren Rechtsänderungen nach sich und wird insoweit keine Nachteile für die Rassegeflügelzucht haben, da die Inhalte des Durchführungsbeschlusses bereits in der deutschen Geflügelpestverordnung verankert sind.

In Bezug auf Keulungen bei hoch- oder niederpathogenen Ausbrüchen stehen Zier- und Rassegeflügelzuchten , soweit es sich um Haltungen, in denen Vögel zur Arterhaltung, zur Erhaltung seltener Rassen oder zu anderen als zu Erwerbszwecken gehalten werden, den Zoologischen Gärten gleich. Dies bedeutet aber auch, dass die Züchter und Zuchtanlagen ihrer Pflicht nachkommen müssen und im Vorfeld (d.h. sofort) mit den zuständigen Veterinärämtern Kontakt aufnehmen, damit diese Zuchten als schützenswert in den Krisenplan eingearbeitet werden können.

Ein Durchbruch wurde bei den Taubenausstellungen erreicht. Die Empfehlung des FLI, dass Vogelausstellungen untersagt werden sollen, gilt in Zukunft nur mehr für Geflügelausstellungen; insoweit sind Taubenausstellungen nicht (mehr) betroffen.

17.03.2017

Die Stadt Essen hat eine neue Allgemeinverfügung zur Umsetzung der Geflügelpestverordnung und der Viehverkehrsverordnung erlassen. Diese verbietet mit sofortiger Wirkung die Durchführung von Märkten, Ausstellungen sowie ähnlicher Veranstaltungen für Geflügel und sonstige Vögel aller Art.

Das Risiko, den Influenza-Virus H5N8 in einen Hausgeflügelbestände einzuschleppen, wird derzeit als hoch eingestuft. Die jüngste Risikobewertung des Friedrich-Löffler-Instituts empfiehlt ausdrücklich, Märkte, Ausstellungen und Veranstaltungen ähnlicher Art zu unterbinden. In NRW wurden bereits mehrere H5N8-Infektionen nachgewiesen. Geflügelbestände mussten schon gekeult werden.

Bei Geflügelmärkten und -ausstellungen ist das Risiko der Verbreitung des H5N8-Virus in andere Vogelbestände besonders hoch, wenn ein Veranstaltungsteilnehmer das Virus in eine Veranstaltung einträgt. Eine Ansteckungsgefahr bei Tauben wird jedoch nicht gesehen.

Die Stadt erachtet es daher derzeit als erforderlich, angesichts der gravierenden Folgen einer Infektion für betroffene Bestände und Regionen, die Veranstaltungen genannter Art zu untersagen.

Die Allgemeinverfügung tritt aufgrund des besonderen öffentlichen Interesses an der Tierseuchenbekämpfung am Tage nach der öffentlichen Bekanntmachung durch Aushang bei den Bezirksverwaltungsstellen in Kraft.

Die Allgemeinverfügung 32-2-1-62-64/130 vom 16.01.2017 wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Herausgeber:

Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45121 Essen
Telefon: +49 201 88 0 (Zentrale)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
URL: www.essen.de

Der LV-Vorsitzende Fritz-Dieter Hawes begrüßte die Delegierten der diesjährigen LV-JHV in Haus Düsse ganz herzlich.

Der Vize-Präsident des BDRG überbrachte die Grüße des Präsidiums des BDRG an die Delegierten. Er berichtete ausführlich über das Thema Vogelgrippe.

Im weiteren Verlauf berichtete der 1. Vorsitzende des LV über ein erfolgreiches Zuchtjahr 2016 mit dem Höhepunkt der LV-Schau in Hamm am 08./09.10.2016. Dort wurden insgesamt 3.328 Nummern Rassegeflügel präsentiert. Die Ausstellung sahen rund 700 Besucher. Im Landesverband Westfalen-Lippe sind 11.010 Mitglieder und 1.580 Jugendliche in 34 Kreisverbänden und 325 Ortsvereinen gemeldet.

Die Kassenprüfer attestierten der Kassiererin Nicole Rohling-Tegethoff eine vorbildliche Kassenführung und stellten den Antrag auf Entlastung des Vorstandes, der einstimmig erfolgte.

Die Ergänzugswahlen des LV-Vorstands (für jew. 3 Jahre) ergaben folgende Ergebnisse:

1. Kassierer: Nicole Rohling-Tegethoff (Versmold)

2. Schriftführer: (neu) Chris Hovestädt (Rhede)

1. Beisitzer: Raimund Mennenkamp (Hamm)

2. Beisitzer (EDV+Internet): Günther Droste (Porta Westfalica)

2. PV-Vorsitzender (gewählt in der PV-JHV): Marcus Drewes (Warendorf)

 

Der Ringverkaufspreis bleibt wie im Vorjahr; Mitgliederbeiträge für das Jahr 2018 wie seit dem Jahr 2015; Standgeld für die LV-Schau wird nicht erhöht.

An die LV-Schau wird die LV-Jugendschau angegliedert.

 

Termine

21.05.2017 - Zuchtbuchversammlung in Haus Düsse

24.03.2018 - LV-JHV 2018 findet am 24.03.2018 statt.

 

Zum Schluss wurden die LV-Ehrenpreise für die Ausstellungen in 2017 ausgegeben. Pro angefangene 30 Mitglieder eines Vereins gibt es einen LVE plus zusätzlich einen LVE durch den Landesverband.

Fritz-Dieter Hawes beendete die harmonisch verlaufende LV-JHV gegen 13:30 Uhr und wünschte allen Delegierten eine gute Heimfahrt.

Der KV Vorsitzende Wolfgang Overdiek ließ noch einmal das Kalenderjahr 2016 Revue passieren. Die Höhepunkte waren natürlich die Ausstellungen in Bredenscheid-Stüter und Essen-Burgaltendorf. Im KV Hattingen sind 155 Senioren und 20 Jugendliche in den Vereinen Essen-Burgaltendorf und Bredenscheid-Stüter Mitglied. Die Ergänzungswahlen des Vorstandes ergaben folgende Ergebnisse:

2. Vorsitzender: Joachim Gießler (Essen-Burgaltendorf)

2. Kassierer: Friedhelm Bottmer (Bredenscheid-Stüter)

2. Schriftführer: Ralf Bottmer (Bredenscheid-Stüter)

Beisitzer: Erika Bielefeld (Essen-Burgaltendorf), Birgit Sellhoff (Bredenscheid-Stüter)

Jugendobmann: Bernd Galwas (Essen-Burgaltendorf)

 

Termine im KV 2017:

Offenes Hähnewettkrähen am 11.06.2017

Züchterschulung in Essen-Burgaltendorf am 26.08.2017

Vereinsschau Bredenscheid-Stüter am 04.11.2017

KV Schau Hattingen am 10.11 - 12.11.2017 in Essen-Burgaltendorf

 

Der KV Vorsitzende wünschte allen Mitgliedern des Kreisverbandes Hattingen ein erfolgreiches Zuchtjahr 2017 und freut sich auf die gemeinsamen Veranstaltungen im KV Hattingen(Ruhr).

 

 

Der Erste Vorsitzende Wolfgang Overdiek bedankte sich bei allen Vereinsmitgliedern für ihr tolles Engagement und ihre Teilnahme bei den Veranstaltungen im Jahr 2016:

  • 850 Jahre Essen-Burgaltendorf
  • Essen Erntet
  • Vereinsschau
  • Containerfest
  • Züchterschulung
  • Weihnachtsfeier
  • Projekt Kindergarten St. Suitbert

Der Kassenbericht von Monika Galwas skizzierte eine grundsolide wirtschaftliche Situation des Vereins. Die Vorstandswahlen ergaben folgende Ergebnisse:

1. Vorsitzender: Wolfgang Overdiek

2. Vorsitzender: Peter Miebach und Friedhelm Overdiek

1. Schriftführer: Christine Miebach

2. Schriftführer: Tanja Miebach

1. Kassierer: Monika Galwas

2. Kassierer u. Ausstellungskassierer: Manfred Treptow, Ralf Dettmann, Thomas Franke

Jugendobleute: Bernd Galwas, Andreas Gröne

Ausstellungsleitung: Kerstin Gröne, Andreas Gröne, Bernd Galwas, Werner Szypa

Zuchtwart Ziergeflügel: Kerstin Gröne

Zuchtwart Hühner: Peter Miebach

Zuchtwart Zwerge: Friedhelm Overdiek

Zuchtwart Tauben: Martin Vonau

Pressewart: Christine Miebach, Wolfgang Overdiek

Käfigwart: Werner Szypa, Markus Teuwsen, Andreas Gröne

Vergnügungsausschuss: Christine Miebach

Verantwortliche Internetauftritt: Lars Kropp u. Friedhelm Overdiek

Bewirtung: Kerstin Gröne, Monika Galwas

Kassenprüfer: Joachim Gießler, Michael Konradshaus, Claudia Fassbach-Murry

Beisitzer: Erika Bielefeld, Wolfgang Bielefeld, Helmut Neisser, Jochen Hagemann, Heinz Neuhaus

 

Die Monatsversammlungen werden ab April 2017 auf jeweils den zweiten Dienstag des Monats gelegt. Bei den Monatsversammlungen soll in Zukunft das Thema Züchterisches einen noch größeren Stellenwert bekommen. Auch das Thema Vogelgrippe wurde auf der JHV sehr umfassend diskutiert. Fazit, in der Beurteilung der Aufstallpflicht und der Ausstellungsdurchführung gibt es große Auffassungsunterschiede bei den lokalen Veterinärbehörden. Alle hoffen, dass das Jahr Ausstellungsjahr 2017 nicht mehr durch die Vogelgrippe beeinflusst wird. Zum Schluss der JHV legte Wolfgang Overdiek noch einmal den Focus auf die Highlights in diesem Jahr:

  • Burgfest
  • Essen Erntet
  • Ausstellung

Gegen 22:30 Uhr schloss der Erste Vorsitzende die gut besuchte JHV.

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